Wasserball

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Wasserball

 

Wettbewerbsform

Wasserball ist ein Ballspiel, bei dem die Spieler versuchen, den Ball durch Werfen und Schwimmen in das Tor der gegnerischen Mannschaft zu befördern. Es wird sowohl bei den Frauen als auch den Männern ausgetragen.

Regeln

Bei Olympia besteht ein Team aus sieben Spielern. Die effektive Spielzeit beträgt viermal sieben Minuten, bei Spielunterbrechungen wird die Uhr somit angehalten. Die Wassertiefe des Beckens beträgt mindestens 1,80 Meter.

Der Schwimmstil der Spieler ist nicht vorgeschrieben. Das Halten, Tauchen oder Zurückziehen eines Spielers, der nicht in Ballbesitz ist, ist verboten und wird mit einem Foul geahndet. Der Ball darf generell mit jedem Teil des Körpers gespielt werden, verboten ist lediglich das Schlagen des Balles mit der Faust. Allerdings ist zu beachten, dass der Ball nicht mit beiden Händen gleichzeitig berührt werden darf.

Historisches

Wasserball der Männer ist bereits seit 1900 ein olympischer Sport. Frauen-Wasserball wurde hingegen erst im Jahr 2000 in die Liste der Wettbewerbe aufgenommen.

Die mit Abstand erfolgreichste Wasserballnation ist Ungarn, sie holte insgesamt neun Goldmedaillen. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London gewann Kroatien den Titel. Die deutschen Wasserballer waren 1928 in Amsterdam (Gold) und 1936 in Berlin (Silber) erfolgreich.