Taekwondo

taekwondo

Taekwondo ist ein koreanischer Kampfsport, der auf Schnelligkeit und Dynamik setzt und in seiner olympischen Form von Fußtechniken dominiert wird.

Wettbewerbsformen

In Rio werden insgesamt acht Wettbewerbe im Taekwondo absolviert, wobei die Teilnehmer in verschiedenen Gewichtsklassen antreten:

Frauen:

  • Fliegengewicht (unter 49 kg)
  • Federgewicht (49-57 kg)
  • Weltergewicht (57-67 kg)
  • Schwergewicht (über 67 kg)

Männer:

  • Fliegengewicht (unter 58 kg)
  • Federgewicht (58-68 kg)
  • Weltergewicht (68-80 kg)
  • Schwergewicht (über 80 kg)

Regeln

Bei Olympia wird Taekwondo im Vollkontakt gekämpft, die Sportler tragen daher Schutzkleidung bestehend aus Helm, Schutzweste, Zahnschutz, Tiefschutz, Handschützer, Unterarm- und Schienbeinschoner. Der Sieger eines Kampfes wird durch K.-o., Aufgabe des Gegners oder Punktvergabe ermittelt.

Punkte erhält ein Teilnehmer für kraftvolle Treffer am Kopf (inkl. Vorderseite des Halses) oder am Oberkörper des Gegners. Dabei ist zu beachten, dass der Oberkörper nur mit dem Fuß oder der Vorderseite der Faust, das Gesicht/der Hals nur mit dem Fuß attackiert werden dürfen. Fußtreffer gegen die Beine des Gegners sind nicht erlaubt. Die Entscheidung über die Gültigkeit eines Treffers obliegt vier Punktrichtern.

Historisches

Die erfolgreichste Nation im Taekwondo ist Südkorea. Zu den olympischen Sportarten zählt Taekwondo seit den Olympischen Spielen in Sydney 2000.

Deutschland konnte bisher zwei Medaillen erringen: 2000 holte Faissal Ebnoutalib Silber im Weltergewicht der Männer, 2012 erhielt Helena Fromm eine Bronzemedaille im Weltergewicht der Frauen.