Synchronschwimmen

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Beim Synchronschwimmen handelt es sich um eine Wassersportart, bei der sich die Teilnehmer möglichst synchron und ästhetisch zu Musik im Wasser bewegen.

Wettbewerbsform

In Rio werden zwei Wettbewerbe im Synchronschwimmen ausgetragen:

  • Frauen (Duett)
  • Frauen (Team)

Beim Duett treten zwei Schwimmerinnen, beim Team-Wettbewerb acht oder neun Schwimmerinnen zusammen an. Synchronschwimmen für Männer ist wenig verbreitet und zählt nicht zu den olympischen Disziplinen.

Regeln

Bewertet wird die Synchronität der Schwimmerinnen  untereinander sowie zur Musik. Darüber hinaus werden die Schwierigkeit und die jeweilige Umsetzung der dargebotenen Figuren berücksichtigt.

Der Wettkampf beginnt mit einer technischen Kür, in der vorgegebene Elemente in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden müssen (max. Dauer: 2:50 min). Anschließend erfolgt die freie Kür, in der keine Vorgaben für die zu zeigenden Elemente existieren (Dauer: 4:45 bis 5:15 min). Die Bewertung der Ausführungen erfolgt mit Punkten von 1 bis 10.

Historisches

Synchronschwimmen zählt seit 1984 zu den olympischen Sportarten.

Die erfolgreichsten Synchronschwimmerinnen stellt Russland, das seit 2000 alle zu vergebenden Goldmedaillen gewann. Deutschland konnte in dieser Disziplin bisher noch keine Medaille erringen.