Rudern

rowing

Wettkampfformen

Rudern ist eine Kraftausdauer-Sportart, deren Ziel es ist, in einem Ruderboot eine bestimmte Distanz in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen. Die Anzahl der Ruderer pro Mannschaft variiert dabei je nach Wettkampf.
Bei Olympia unterscheidet man zwischen folgenden Wettbewerben:

 

  • Bei den Frauen: Einer, Doppelzweier, Doppelvierer, Zweier ohne Steuerfrau, Achter sowie Doppelzweier (Leichtgewicht)
  • Bei den Männern: Einer, Doppelzweier, Doppelvierer, Zweier ohne Steuermann, Vierer ohne Steuermann, Achter sowie Doppelzweier (Leichtgewicht) und Vierer ohne Steuermann (Leichtgewicht)

Insgesamt sind bei den Olympischen Spielen 2016 somit 14 Goldmedaillen im Rudern zu vergeben.

Regeln

Die Ruderdistanz beträgt bei allen olympischen Wettbewerben 2000 m.

Üblicherweise entscheiden sich die einzelnen Ruderer nur für eine bestimmte Bootsklasse, was zu einer vergleichsweise hohen Teilnehmerzahl bei den olympischen Ruderwettbewerben führt.

Historisches

Rudern ist seit 1900 ein olympischer Wettkampf. Die ersten olympischen Frauen-Ruderwettbewerbe fanden allerdings erst 1976 statt.

Die erfolgreichste Rudernation bei Olympia ist Deutschland. Allein die Ruderer der ehemaligen DDR gewannen insgesamt 33 Gold-, 7 Silber- und 8 Bronzemedaillen und sind damit selbst heute noch erfolgreicher als jede andere Nation. Bei den Olympischen Spielen in London 2012 mussten sich die Deutschen im Medaillenspiegel allerdings der Konkurrenz aus Großbritannien und Neuseeland geschlagen geben.