Ringen

wrestling

Ringen ist ein Kampfsport ohne Hilfsmittel. Ziel des Wettkampfs ist es, den Gegner mit beiden Schultern auf den Boden zu zwingen.

Wettkampfformen

Die Wettbewerbe in Rio werden im griechisch-römischen Stil und im Freistil ausgetragen und sind darüber hinaus in verschiedene Gewichtsklassen unterteilt. Insgesamt stehen 18 Entscheidungen im Ringen an.

Griechisch-römischer Stil

Männer

  • Bantam-Gewicht (bis 55 kg)
  • Federgewicht (55 kg bis 60 kg)
  • Leichtgewicht (60 kg bis 66 kg)
  • Weltergewicht (66 kg bis 74 kg)
  • Mittelgewicht (74 kg bis 84 kg)
  • Schwergewicht (84 kg bis 96 kg)
  • Superschwergewicht (96 kg bis 120 kg)

Freistil

Männer

  • Bantam-Gewicht (bis 55 kg)
  • Federgewicht (55 kg bis 60 kg)
  • Leichtgewicht (60 kg bis 66 kg)
  • Weltergewicht (66 kg bis 74 kg)
  • Mittelgewicht (74 kg bis 84 kg)
  • Schwergewicht (84 kg bis 96 kg)
  • Superschwergewicht (96 kg bis 120 kg)

Frauen

  • Fliegengewicht (bis 48 kg)
  • Leichtgewicht (48 kg bis 55 kg)
  • Mittelgewicht (55 kg bis 63 kg)
  • Schwergewicht (63 kg bis 72 kg)

Regeln

Ziel ist es, den Gegner mit beiden Schultern auf den Boden zu zwingen. Gelingt dies nicht gewinnt derjenige, der in der Wettkampfzeit die meisten Punkte errungen hat. Schläge, Tritte, Stöße sowie das Würgen des Gegners sind verboten. Die Wettkampffläche hat einen Gesamtdurchmesser von 9 m.

Im griechisch-römischen Stil sind nur Griffe oberhalb der Gürtellinie erlaubt, während im Freistil der gesamte Körper als Angriffsfläche zählt.

Historisches

Ringen ist eine der ältesten Wettkampfarten überhaupt. Bereits 3000 v.Chr. entstanden erste Ringerschulen in China. Bei den Olympischen Spielen der Neuzeit ist das Ringen im griechisch-römischen Stil seit 1896 vertreten, Frauen-Wettbewerbe werden seit 2004 ausgetragen.

Die erfolgreichsten Nationen im Ringen sind die Sowjetunion und ihre Folgestaaten sowie die USA. Das Frauen-Ringen wird hingegen von den Japanerinnen dominiert.