Judo

Judo
Judo

Ziel im Judo ist es, den Gegner innerhalb einer begrenzten Kampfzone auf den Rücken zu werfen.

Regeln

Die Würfe werden im Judo je nach Ausführung unterschiedlich bewertet:

  • Ippon – höchste Punktzahl, der Kampf ist gewonnen
  • Wazari – ein halbes Ippon, bei zwei Wazari ist der Kampf gewonnen
  • Yuko und Koka – geringere Wertungen ohne Gewinnmöglichkeit

Wird kein Ippon erreicht oder gibt keiner der Gegner auf, kann der Kampf durch:

  • die höchste Gesamtwertung,
  • einen Festhaltegriff von 25 Sekunden,
  • eine Würgetechnik bzw. einen Armhebel gewonnen werden.

Die Beurteilung erfolgt durch Kampfrichter. Die Kampfdauer beträgt maximal fünf Minuten. Die Kampfzone beträgt 9 mal 9 Meter. Die Wettkampfsprache ist Japanisch.

Gewichtsklassen

Der Männer:

Superleicht (60 kg), Halbleicht (66 kg), Leicht (73 kg), Halbmittel (81 kg), Mittel (90 kg), Halbschwer (100 kg), Schwer (+100 kg)

Der Frauen:

Superleicht (48 kg), Halbleicht (52 kg), Leicht (57 kg), Halbmittel (63 kg), Mittel (70 kg), Halbschwer (78 kg), Schwer (+78 kg).

Judo bei Olympia

Judo wurde mit den Sommerspielen 1964 in Tokio zur olympischen Disziplin. Zu Beginn gab es nur Wettkämpfe für Männer in den Gewichtsklassen 65 kg, 78 kg, 95 kg und einer offenen Klasse. In Mexico City 1968 war Judo nicht olympisch. Seit den Spielen in München 1972 ist Judo ununterbrochen olympische Sportart. Für Frauen gibt es seit Barcelona 1992 Wettkämpfe im Judo.