Handball

Handball
Handball

Handball ist eine Ballsportart mit dem Ziel, den Ball mit der Hand in das gegnerische Tor zu werfen. Es gewinnt die Mannschaft mit den meisten erzielten Toren.

Spielformen

Hallenhandball ist die populärste Form und wird meist nur als Handball bezeichnet. Daneben gibt es noch weitere Spielformen:

  • Feldhandball
  • Beachhandball
  • American Handball

Regeln

Eine Handballmannschaft besteht aus einem Torwart, sechs Feldspielern und fünf Auswechselspielern. Ein Spiel dauert 60 Minuten mit zwei Halbzeiten zu je 30 Minuten. Nach drei Schritten mit dem Ball in der Hand muss dieser aufgetippt oder abgegeben werden.

Das Spielfeld ist zwischen 38 Meter und 44 Meter lang und zwischen 18 Meter und 22 Meter breit. Das Tor ist 2 Meter hoch und  3 Meter breit. Der Wurfkreis ist 6 Meter vom Tor entfernt.

Handball bei Olympia

Handball war erstmals 1936 bei den Spielen in Berlin olympisch. Dort wurde das Turnier noch, ähnlich dem Fußball, als Feldhandball mit elf Spielern auf Naturrasen ausgetragen. 1948 in London war es kein Bestandteil der Spiele. Erst seit 1972 in München werden wieder Turniere um Olympische Medaillen gespielt – seither als Hallenhandball. Mit den Spielen 1976 in Montreal wurde auch das Frauenturnier olympisch.

Die deutsche Olympiamannschaft der Männer trifft in der Gruppe B auf den vierfachen Europameister Schweden sowie Polen, Slowenien, Ägypten und Gastgeber Brasilien. Die jeweils besten vier Mannschaften der Gruppen A und B qualifizieren sich für das Viertelfinale am 17. August. Im Zwei-Tages-Rhythmus folgen darauf Halbfinale und Finale.

Die deutschen Frauen konnten sich nicht für das Turnier qualifizieren.