Bogenschießen

Bogenschießen
Bogenschießen

 

Das Bogenschießen ist ein Schießsport, bei dem der Schütze versucht, mit Pfeil und Bogen ein Ziel aus einer bestimmten Entfernung zu treffen.

Wettbewerbsformen

Bei den Olympischen Spielen 2016 wird bei allen Wettkämpfen ein Recurvebogen mit Stabilisatoren und Visier genutzt. Es werden vier Wettbewerbe im Bogenschießen ausgetragen:

  • Recurvebogen Frauen (Einzel)
  • Recurvebogen Frauen (Team)
  • Recurvebogen Männer (Einzel)
  • Recurvebogen Männer (Team)

Insgesamt treten 128 Teilnehmer in Rio an, 64 männliche und 64 weibliche Schützen.

Regeln

In den Einzelwettbewerben erfolgen zunächst mehrere Platzierungs- und Ausscheidungsrunden, anschließend werden die Finalrunden absolviert. Die Team-Wettbewerbe beginnen direkt mit dem Achtelfinale.

Die Schussdistanz variiert in den Vorrunden und beträgt 30, 50, 70 oder 90 m, ab dem Viertelfinale ist die Distanz auf 70 m festgelegt. Geschossen wird dabei auf Scheiben aus Stroh mit einem Durchmesser von 80 oder 122 cm, auf die zehn konzentrische Ringe aufgedruckt sind. Dementsprechend wird ein Treffer mit 1 bis 10 Punkten (Treffer in der Mitte der Scheibe) bewertet, für ein Verfehlen der Scheibe werden 0 Punkte angerechnet.

Historisches

Bogenschießen ist seit 1972 wieder olympische Disziplin, nachdem es bereits in den Jahren 1900, 1904, 1908 und 1920 bei den Olympischen Spielen absolviert wurde.

Die erfolgreichste Nation beim olympischen Bogenschießen ist Südkorea. Sie dominiert besonders den Frauen-Wettbewerb, bei dem die Südkoreanerinnen von 1972 bis heute 14 der 18 vergebenen Goldmedaillen gewannen. Für Deutschland holten die deutschen Frauen bisher eine Silber- und eine Bronzemedaille.