Klassifizierung

Die Paralympioniken werden nach Berücksichtigung der Art ihrer Behinderung und deren Auswirkung auf die Ausübung der jeweiligen Sportart in Kategorien eingeteilt. Diese Klassifizierung ist die Grundlage für faire Wettkämpfe. Für jede Sportart gibt es verschiedene Behinderungsklassen. Allgemein werden aber folgende Behinderungsarten unterschieden:

Amputierte

  • Paralymponiken, denen mindestens ein Hauptgelenk in einem Glied fehlt.

Zerebralparese

  • Athleten, die an einer Beeinträchtigung des Bewegungsablaufes beziehungsweise der Haltung leiden, bedingt durch Schädigungen eines oder mehrerer Steuerzentren im Gehirn.

Sehbehinderte

  • Athleten mit unterschiedlichen Grad einer Sehbehinderung, bis hin zu völliger Blindheit.

Rollstuhlsport

  • Sportler, die ihren Sport nicht ohne Rollstuhl ausüben können.

Kleinwüchsige

  • Athleten, die eine Maximalgröße nicht überschreiten:
  • Männer mit einer Größe von höchstens 1,45 m oder
  • Frauen mit einer Körpergröße von maximal 1,37 m

Les Autres

  • Begriff für Teilnehmer der Paralympics mit unterschiedlichen Behinderungen, die den Bewegungsapparat betreffen, für die aber keine der anderen Klassifizierungen zutreffen.